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DAYA ABGESAGT/CANCELLED

Donnerstag // 23. Mai 2019 // 19:00h

Die Show ist leider abgesagt.

Die Tickets können an den jeweiligen VVK-Stellen zurückgegeben werden.

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Einlass 19 Uhr // Beginn 20 Uhr

Electro-Pop mit Tiefgang
Internationale Single-Erfolge, das zweite Album in der Pipeline und eine Deutschland-Show am 23. Mai in Berlin

Oft könne sie es selbst kaum glauben, sagt Daya, aber die Fakten sprechen nun mal für sich: Seit Veröffentlichung ihrer ersten Single „Hide Away“ im April 2015 – mittlerweile mehr als 313 Millionen Spotify-Streams und über eine Million Verkäufe in den USA – reiht sich bei der 20-jährigen Sängerin und Multi-Instrumentalistin Erfolg an Erfolg. Gerade produziert sie ihr zweites Album, welches seit Sommer 2018 angekündigt ist, ein tatsächlicher Veröffentlichungstermin steht allerdings noch aus. Vielleicht wird man aber am 23. Mai im Berliner Badehaus schon mal einen Vorgeschmack bekommen, wenn die Künstlerin für eine bislang exklusive Show nach Deutschland kommt.

Mit ihrem Ende 2016 erschienenen Debütalbum „Sit Still, Look Pretty“ gelang ihr ebenso ein weltweiter Erfolg, wie mit dem internationalen Top-Ten-Hit „Don't Let Me Down“, welcher in Kollaboration mit The Chainsmokers entstanden ist. Der Song kletterte nicht nur in fast allen westlichen Landescharts in die Top Ten, sondern bescherte Daya obendrein ihren ersten Grammy in der Kategorie „Best Dance Recording“. Der Titel ihrer Debütplatte „Sit Still, Look Pretty“ gibt auf ironische Weise eines ihrer Herzensthemen wieder: Es geht um die Platzierung und Akzeptanz als junge, selbstbewusste Frau in der Postmoderne. Als ein eigenständiges Individuum, das eben weitaus mehr kann als stillsitzen und hübsch aussehen. Ein Thema, das umso mehr Gewicht erlangte, seit sie sich im vergangenen Jahr als bisexuell outete.

Es ist ja nicht so, als hätte die 1998 in Pittsburgh geborene und in Mt. Lebanon aufgewachsene Grace Martine Tandon nicht von frühesten Kindesbeinen alles für eine anstehende Musikkarriere getan. Piano-Unterricht im Alter von drei Jahren, später ergänzend Saxofon, Querflöte und Gitarre, ab dem zehnten Lebensjahr Gesangsunterricht, mit elf die jüngste Schülerin auf dem Accelerando Music Conservatory. Doch trotz dieser vielschichtigen Vorbereitung war sie stets eher skeptisch, was ihren Erfolg mit der Musik anbelangt. Dabei ist Skepsis das Letzte, was angesichts ihrer unmittelbaren Erfolge angebracht wäre. Denn seit Veröffentlichung ihrer ersten Single „Hide Away“, die erst zu einem Online-Blog- und kurz darauf zu einem landesweiten Radiohit avancierte, läuft es für die 20-Jährige schlichtweg märchenhaft.

Vielleicht aufgrund der vielen Erfolge, vielleicht aber auch nur dank ihres fortwährenden Strebens nach klanglichem Perfektionismus wurde ihr zweites Album bereits einige Male verschoben; erstmals angekündigt wurde es für Juni 2018, seither gibt es immer wieder Meldungen, man läge in den letzten Zügen. Man darf jedenfalls sehr gespannt sein auf die kommenden Songs, von denen man auf ihrem Konzert am 23. Mai in Berlin vielleicht schon einige zu hören bekommen wird.

(Photocredit: Martina Matencio)

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